Übersicht Variometer

Welches ist das richtige Vario für mich?

Piepsen tun sie alle

Welches Variometer für dich das Richtige ist, hängt ganz von deinen Bedürfnissen ab. Soll es nur piepsen, oder auch Lufträume anzeigen, vor Kabeln warnen, die Gleitzahl anzeigen und den Flug in den Xcontest hochladen? Hier eine Übersicht der Funktionen ausgesuchter Modelle.

Tabelle anklicken zum Vergrössern

Wir beraten dich gerne bei der Auswahl vom Richtigen Vario. Kontaktiere uns oder komm im Shop vorbei.


Vergleich Luftraum Ansicht

Die vertikale Sicht gibt es nur auf dem Skytraxx 3.0


Vergleich der Thermik-Assistenten

 

Starten bei Null- oder Abwind

was im Winter häufig der Fall ist

Im Winter herrscht an den Startplätzen häufig Null- oder sogar Abwind. Die kalten Hänge und der Schnee erzeugen diesen katabatischen Abwind.

Sofern der Abwind nicht zu stark ist und du dich für einen Start entscheidest, ändert sich einiges beim Start. Somit solltest du auch die Starttechnik anpassen. Wild drauflos zu rennen, in der Meinung, damit besser Luft in den Schirm kommt, ist die falsche Methode. Dies ist mit den heutigen Schirmen gar nicht mehr nötig, sondern eher kontraproduktiv. Versuche stattdessen die Unterarme von Anfang an leicht nach oben angewinkelt zu halten, so als würdest du die Uhrzeiten 10:10 oder 11:05 zeigen. Bei dieser Haltung der A-Gurte füllt sich der Schirm von Anfang an noch besser und steigt schneller.

Zudem bei Null- oder Abwind

  • ist die Abhebegeschwindigkeit höher, daher musst du in der Beschleunigungsphase schneller rennen
  • wird die Startbahn länger, daher solltest du den Startplatz gut auswählen und er sollte genügend lang sein. Am besten eignen sich Startplätze auf einer Krete, die keinen Hang im Rücken haben
  • hat der Schirm länger bis er über dem Kopf ist, daher solltest du nicht zu früh anbremsen
  • steigt der Schirm besser, wenn er in Halbmondform ausgelegt wird
  • solltest du auch in der Chill Out Phase laufbereit bleiben
  • darfst du nach dem Start die Bremsen nicht zu früh lösen, sonst steckst du wieder ein

Ausserdem eignet sich der Winter bei frischem Schnee ausgezeichnet, um neue bodennahe Manöver wie Pingustarts oder Flaren zu üben. Fehler tun gleich weniger weh wie im Sommer. Versuche es.

 

ADVANCE Sigma 11 Discover Angebot

Im Sigma 11 Discover Angebot erhältst Du neben dem Benchmark EN C Streckenflugschirm auch das Wissen inklusive dazu: ADVANCE Chef Testpilot Kari Eisenhut und sein Team geben dir die nötigen Skills & Know How in Form des 3-tägigen Chill Out Sigma 11 Discovery Camp persönlich weiter. Du lernst die Vorteile des neusten ADVANCE Produkt genau kennen und zu 100% nutzen – Du investierst aktiv in deine Sicherheit beim Fliegen.

First come, first served: Wir erwarten eine grosse Sigma 11 Nachfrage und dementsprechend lange Lieferzeiten.

Bestellung

  • Ich bestelle den ADVANCE Sigma 11 zusammen mit dem Chill Out Sigma 11 Discovery Camp zum Preis von 4'640.-

  • Ich akzeptiere die AGB und bestelle verbindlich für CHF 4'640.-

 

Corona und Chill Out

Die aktuelle Lage

Der Bundesrat hat die bestehenden Corona-Massnahmen bis Ende Februar verlängert und zusätzliche Massnahmen beschlossen.

Chill Out Flugbetrieb läuft weiter

Für die Schulung und den Sport im Freien hat der Bundesrat keine strengeren Massnahmen beschlossen. Deshalb ist nach Ansicht vom SHV die Flugschulung und -Weiterbildung in Gruppen à maximal 5 Personen unverändert möglich. Wie bisher müssen jederzeit alle Regeln eingehalten werden.
Biplaceflüge bleiben bis Ende Februar untersagt (Ausnahmen: Personen im gleichen Haushalt; Sonderregel Kanton Bern).
Der SHV darf Prüfungen durchführen.

Chill Out Basis und Shop bleiben geschlossen

Die Chill Out Basis bleibt offiziell geschlossen. Briefings und Debriefings finden im Freien statt.

Flugmaterial Bestellung und Auslieferung sind jederzeit möglich

Über das neuste Flugmaterial beraten wir dich jederzeit gerne persönlich.
Bestellungen und Auslieferungen laufen normal weiter.

Melde dich direkt bei: kari@chilloutparagliding.com oder +41 79 33 99 3 88

 

Miniwing als Spassgerät im Herbst & Winter

Mit Dynamik und Präzision spielen

Keine Thermik…

Die Thermiksaison ist vorbei. Mit einem Miniwing macht aber auch die thermikfreie Zeit Spass

… trotzdem Spass

Video von Sepp Inniger

Der neue Pi 3 als Miniwing

Der neue Pi 3 hat eine Zulassung bis zu recht hoher Flächenbelastung und wird dann zum spassigen Miniwing. Aber Vorsicht, mit der Dynamik und Agilität muss man umzugehen wissen. Kleinste Steuerimpulse setzt der Schirm willig um. Anfänger können damit nicht mal geradeaus fliegen. 😉 In der Kurve taucht der Schirm auf die Nase und nimmt Fahrt auf. Nicht zu nahe am Gelände Haken schlagen.

Wir empfehlen eine ausgelegte Flächenbelastung von 4,5 bis 5,5 kg um den Pi3 in kleinen Grössen als Miniwing zu fliegen. Das entspricht in etwa dem Miniwing-Bereich der Gewichtstabelle von Advance.

Aber das ist doch ein C-Schirm?

Die Klassierungen der Schirme sind mit Vorsicht zu geniessen. Aber geben dennoch eine Idee, wie anspruchsvoll ein Schirm zu fliegen ist. Gut beladen ist der 19er Pi 3 ein B-Schirm, der 16er sogar ein C-Schirm. Aber C-Schirm ist nicht gleich C-Schirm. Die hohe Einstufung kommt nicht von der grossen Streckung und einem aggressiven Profil wie bei XC-Schirmen. Sondern von der kurzen Leinen. Mit Ausnahme von 3 Manövern, wäre der Pi3 16 hoch beladen ein A-Schirm (siehe Protokoll Zulassung). Diese sind:

  • Kurzer Steuerweg
  • Vorschiessen aus Fullstall
  • Grosse Seitenklapper
Kurze Steuerwege

Kurze Leinen gehen einher mit einem kurzen Steuerweg. Wenn der Bremsweg bis zum Stall weniger als 55cm ist, ist es schon vorbei A-Schirm. Wer sich dessen bewusst ist und weniger steuert / bremst, kommt damit klar. 70% Bremse beim Pi 3 16 hat man, wenn der Knoten vom Bremsgriff noch einige cm über dem Karabiner ist. Knapp unter dem Karabiner kommt schon der Strömungsabriss.

Vorschiessen aus Fullstall

Die kurzen Leinen bewirken auch ein aggressives Vorschiessen aus dem Fullstall. Ohne Eingreifen vom Piloten schiesst der Schirm mehr als 30 Grad vor und bekommt ein B. Wir raten dringend ab von Fullstalls mit kleinen Schirmen.

Grosse Seitenklapper

Bei grossen Seitenklapper beschleunigt und unbeschleunigt schiesst der kleine Schirm ohne Input vom Piloten weit vor und dreht massiv ab. Das gutmütige Profil und die hohe Flächenbelastung machen Klapper aber weniger wahrscheinlich. Dennoch sollte man in turbulenter Luft nicht händehoch fliegen oder gar beschleunigen. Und auch keine Klapper provozieren, die gehen wirklich ab und bedingen eine blitzschnelle Reaktion.

Also doch fliegbar?

Wer sich der kurzen Steuerwege bewusst ist, keine Fullstalls und Klapper zieht, ist auch mit einem hoch beladenen Pi 3 so sicher unterwegs wie mit einem Low-B Thermikschirm.

Voraussetzungen für Miniwing Pilotinnen und Piloten

Mindestens 100 Flüge

Wir empfehlen mindestens 100 Flüge Erfahrung an einem „normalen“ Gleitschirm. Mehr ist besser. Bewegungsabläufe müssen verinnerlicht sein und Steuerimpulse dosiert und gezielt. Am Miniwing geht alles schneller, da bleibt keine Zeit zum Nachdenken.

Souverän starten

Miniwings sind auf Grund der kurze Leinen häufig einfacher zum Aufziehen als normale Gleitschirme. Jedoch ist die Abhebegeschwindigkeit grösser durch die hohe Flächenbelastung. Du wirst schneller rennen müssen bis es fliegt. Eine souveräne Starttechnik ist unerlässlich. Wer eher „zufällig“ abhebt wird mit dem hohen Tempo vom Miniwing nicht klar kommen, bzw. einen Start nicht gefahrlos abbrechen können.

Flaren

Dank der hohen Flächenbelastung fliegen Miniwings schneller. Sie sinken auch schneller, was insgesamt eine ähnliche Gleitzahl ergibt wie an „normalen“ Gleitschirmen. Aber mehr Tempo und Sinken verlangen nach einer Landung mit Flaren (Ausschweben). Mit viel Bremse antuckern gibt eine sehr harte Landung.

Defensiv bleiben

Die Dynamik von Miniwing macht Spass und verleitet dazu, es zu übertreiben. Wer defensiv bleibt, die Herausforderungen (Geländenähe) langsam steigert, einfache Verhältnisse (Wind, Turbulenzen) aussucht und Kurven sowie Wingover Schritt für Schritt trainiert, verringert das Risiko von schlechten Erlebnissen massiv.

Steiler Startplatz

Allzu flache Startplätze erschweren den Start. Niederhorn oder Howald sind sicher nicht geeignet für erste Miniwing Flüge.

Testen

Wir haben alle Grössen vom Pi 3 als Demo für dich bereit zum Testen. Reserviere dein Wuschdatum.

 

Viel Spass wünscht

Andy Jäggi

 

Advance Webseite Pi 3 / Advance Pi 3 Video

Rucksack packen für Hike & Fly Hochtour

Was in Luciens Rucksack ist wenn er in die Berge geht

Eines vorweg: Mit dem Gleitschirm auf Hochtouren zu gehen kann sehr schnell zu einer Materialschlacht ausarten, wenn man nicht aufpasst. Und mit einem 15kg Rucksack in der Vertikalen unterwegs zu sein, ist keine Freude.

Was Lucien auf einer klassischen Hike & Fly Hochtour alles so dabei hat, erzählt er dir in diesem Beitrag.

Die richtige Flugausrüstung

Der Pi 16 ist mein klarer Favorit! Er gibt mir genügend Reserve, wenn es etwas mehr Wind hat, bietet gute Leistung und zusammen mit einem Strapless2 wiegt das Ganze nicht viel mehr als 2kg und hat ein Packmass von um die 12l.
Für etwas weniger geübte Piloten bietet sich z.B. ein Pi2 23 mit einem Easiness3 und Notschirm an. Wer sauber packt und nicht übermässig viel Material mitnimmt, bringt da alles rein.

Der richtige Rucksack

Persönlich nehme ich einen 35l Rucksack von Exped mit. Dieser ist leicht, ohne Schnickschnack und gross genug dass all mein Material rein passt. Für Leute welche mit einem 23er Pi2 und Strapless2 und Notschirm unterwegs sind, kann ich den gleichen Rucksack in Grösse 45l empfehlen.

Hochtourenmaterial

Was ich an Klettermaterial mitnehme hängt natürlich stark davon ab, was für eine Tour geplant ist.

Hier mal eine Auflistung für eine klassische Sommerhochtour mit Gletscher, so wie wir sie auch den Teilnehmern unserer Chill Out Hochtouren schicken.

  • Klettergurt
  • Steigeisen
  • Pickel
  • Helm
  • 4 Schraubkarabiner
  • 1x 60cm Bandschlinge
  • 5m Reepschnur (5-6mm)
  • Prusik
  • Eisschraube
  • 40m Seil

Bekleidung

Auch hier kommt es natürlich darauf an, was du planst und was der Wetterbericht so erzählt.
Was ich jedoch immer dabei habe sind folgende Sachen:

  • leichte Fleecejacke
  • leichte Dauwnenjacke
  • winddichte Softshell oder Regenjacke
  • Handschuhe und Mütze
  • Ersatz T-Shirt
  • Sonnenhut

Was es sonst noch so braucht

  • Sonnenbrille
  • Sonnencreme
  • Lunch
  • Wasserflasche
  • Karte, Kompass, Höhenmesser
  • Handy
  • Sackmesser
  • Halbtax, Bankkarte, Bargeld
  • Stirnlampe
  • Erste-Hilfe Kit
  • Ggf. Zahnbürste & Hüttenschlafsack
  • Alles was ich oben vergessen habe 🙂

Tipps und Tricks

  • Am Vorabend früh genug anfangen zu packen. Erspart dir viel Stress.
  • Dein Rucksack sollte im Optimalfall nicht schwerer als 8-10kg sein.
  • Denk daran, dass auch die Jacken, welche während dem packen noch an der Garderobe hängen, beim Hochlaufen dann auch noch in den Rucksack passen sollten.
  • Überall ein klein wenig an Gewicht einsparen macht am Ende in der Summe schnell mal 2kg aus. Zum Beispiel kannst du den Hausschlüssel im Auto lassen, Münz und Cumuluskarte brauchst du nicht, eine kleine Tube Zahnpasta reicht.
  • Karabiner am Strapless kannst du abnehmen, stattdessen nimmst du einfach zwei der Schraubkarabiner vom Klettermaterial.

Kleine Anmerkung: Diese Packliste hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sie soll einen Einblick bieten, was bei mir so im Rucksack ist.

Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Spass auf deinen eigenen Touren und immer schön schwacher Wind aus der richtigen Richtung.

Lust auf Hike & Fly im Hochgebirge?

Bist du begeisterter Hike & Fly Pilot und möchtest das Bergsteigen erlernen?
Oder auf einer geführten Hike & Fly Hochtour die Berge genissen?
Dann könnte dich unser Hochtouren-Angebot zusammen mit Bergführer Tobi Suter und Chill Out Fluglehrer Lucien Caviezel interessieren.

Zu den Touren und Ausbildungskursen

 

 

XContest Tutorial

Tipps und Tricks zum XContest

Im Video erfährst du wie du den XContest nutzt um:

  • einen Flugtag auszuwerten
  • deine Flüge zu analysieren
  • besondere Startplätze zu suchen
  • den Luftraum anzuzeigen
  • und vieles mehr

 

Leichter an den Startplatz

Corona-Zeit ist Hike & Fly-Zeit

Zurzeit herrschen hervorragende Flugbedingungen, viele Bergbahnen haben ihren Betrieb jedoch sicher noch bis am 8. Juni eingestellt und den ÖV sollte man noch meiden um an den Startplatz zu kommen.

Es ist also Zeit zum Hiken! Hochlaufen, gemütliche Pause und dann ab in die Thermik. Das ganze macht natürlich deutlich mehr Spass, wenn man auch noch einen leichten Schirm und Gurtzeug am Rücken hat.

Beratung trotz Lockdown

Um dich in dieser Hike & Fly Zeit trotz geschlossenem Chill Out Shop (bis am 11. Mai) zu unterstützen, beraten wir dich gerne telefonisch, per Mail oder via Skype. Auch Schirme testen ist nach wie vor möglich.
Dein bestelltes Wunschmaterial senden wir kostenlos zu dir nach Hause oder liefern es im Raum Interlaken persönlich aus.

So kommst du mit uns in Kontakt:

Telefon: 079 339 93 88
Mail: lucien@chilloutparagliding.com
Skype: Termin auf Anfrage

Wer dich beratet:

Lucien ist unser Shop Manager. Neben seiner Tätigkeit im Shop arbeitet er als Testpilot bei ADVANCE und ist unser Hike & Fly Hochtouren Spezialist. Dank seiner Erfahrung als gelernter Sportartikelverkäufer und seiner Kompetenz, wenn es um Gleitschirmmaterial geht, ist er dein perfekter Ansprechpartner, wenn du Fragen hast.

 

 

Wie gut kennst du deine Ausrüstung?

Besser fliegen trotz grounding

Wegen Corona nicht zu fliegen ist mühsam. Nutze das Grounding als Chance, um deine Ausrüstung besser kennenzulernen. Lies das Handbuch deines Gurtzeugs, schau ein Video-Review deines Schirms oder checke die technischen Daten deines Notschirms.

  • Ist den Gurtzeug perfekt eingestellt?
  • Kennst du die Schmutzauslass-Öffnung am Gleitschirm?
  • Wie häufig sollte man einen Notschirm frisch packen?

Hier die Links zu einigen Modellen:


Gurtzeug

Advance Easiness 3
Advance Progress 3
Advance Lightness 3

Gleitschirm

Advance Alpha 6
Advance Pi 2
Advance Epsilon 9
Advance Xi

Notschirm

Companion SQR

 

 

 

Express your style

Welcher Piloten-Typ bist du?

Per 1. April 2020 erweitern wir unser Sortiment von Bremsgriffen. Hier bestellen

ADVANCE IMPRESS 4

Das neue Liegegurtzeug für Streckenjäger

Das IMPRESS 4 ist ein vollwertiges Streckenfluggurtzeug der High-End-Klasse mit Heckspoiler, welches dank seinem extrem kleinen Packvolumen und dem geringen Gewicht ab 6 kg ganz normal zusammengeklappt und in jedem Gleitschirmrucksack verpackt werden kann.

Wir konnten das Gurtzeug bereits begutachten und sind begeistert!

Kari Eisenhut, Chill Out Gründer & Entwicklungschef bei ADVANCE:
„Ich war mit dem neuen Impress 4 letzte XC Saison bereits einige Stunden in der Luft, die Kombination zwischen Komfort, Gewicht und Benzutzerfreundlichkeit ist einzigartig. Inbesonders gefällt mir persönlich die stromlinienförmige Optmik mit dem Heckspoiler besonders gut. Wenn ein Impress 4 dahergeflogen kommt, macht dies schon rein vom Erscheinungsbild eindruck und ist ein echter Hingucker“.

Die ersten Gurtzeuge erwarten wir voraussichtlich mitte Mai bei uns.

Möchtest du zu den ersten gehören, welche ihr Impress 4 bekommen?
Dann bestelle dein neues Streckenflugzeug bereits jetzt per Mail vor.

Vorbestellung

Preis: Der genaue Preis ist von ADVANCE noch nicht komuniziert. Wenn du eines vorbestelltst melden wir uns bei dir, sobald der Preis bekannt ist. Solltest du dir es dann noch anders überlegen stornieren wir deine Vorbestellung kostenlos.

Features im Überblick

  • Mit und ohne Sitzbrett fliegbar
  • Zwei Notschirm-Fächer (links und rechts)
  • SAS-TEC Seitenaufprallschutz
  • EN/LTF Zulassung
  • Anti-G-Schirm Fach
  • Ballastfach
  • Optionales Windshield
  • Inkl. COMFORTPACK 3

Technische Daten

S M L
Pilotengrösse cm 155-172 165-183 178-200
Sitzbrettbreite cm 31 33 35
Gewicht Gurtzeug kg ~6.0 ~6.5 ~7.0

Mentaler Fokus an der Prüfung

Eine Minute für mehr Konzentration

Prüfungssituationen können mit Stress verbunden sein. Für die einen ist dies positiv anregend und versetzt sie in den optimalen Leistungszustand. Für die anderen wirkt sich der Stress eher negativ aus und hindert sie daran, ihre wahre Leistung zu zeigen. Die gute Nachricht aus der Sportpsychologie: Mit einfachen Techniken kann man die Erregung regulieren. Aber es erfordert ein wenig Training vorher. Wir regulieren die Anspannung nicht mit «noch» mehr Denken, sondern setzen ganz konkret bei der Atmung und der Lenkung der Aufmerksamkeit an. Damit haben wir schon 2 von 4 mentalen Einflussbereichen abgedeckt (die andern beiden wären Selbstgespräch und Visualisierung). Sowohl die Atmung wie auch die Lenkung der Aufmerksamkeit finden in der Gegenwart statt. Dies ist der Ort, an dem wir am meisten Einfluss auf das Resultat der Prüfung ausüben können.

Ich möchte dir hier eine kleine Übung mit auf dem Weg geben. Du kannst sie problemlos in der Luft machen, wenn du Richtung Position für die Manöver oder Richtung Abbauraum fliegst. Sie dauert knapp eine Minute.

Ich wünsche dir ganz viel Erfolg an deiner Prüfung! Der Wetterbericht für Freitag, 31.1. sieht brauchbar aus.

Die Übung

  • Atme etwas tiefer ein als sonst und halte den Atem für 1 Sekunde. Atme laaaaaangsam aus und halte danach für 1 Sekunde, bevor du wieder einatmest. Wenn du magst, kannst du durch den Mund ausatmen, die Lippen leicht zusammenpressen und dabei ein Geräusch machen. Wie ein Ballon, der langsam die Luft verliert. Pfffffffffffffffff…
  • Wiederhole die Atemübung für 3-5 Atemzüge. Atme in einem Tempo, das angenehm für dich ist. Wichtig ist, dass das Ausatmen länger als das Einatmen dauert.
  • Fixiere mit deinem Blick nacheinander 5 Objekte in der Umgebung (z.B ein Haus, ein Schiff auf dem See, ein Baum, eine Wolke, der Gipfel eines Berges, das Ohr deines Schirmes, die Spitzen deiner Füsse, …).
  • Schliesse deine Augen und spüre den Wind im Gesicht.
  • Lächle für ein paar Sekunden 😀
  • Öffne deine Augen und konzentriere dich auf deine nächste Aufgabe der Prüfung.

Tipps

  • Übe bereits am Vorabend und auch auf dem Weg zur Prüfung.
  • Die Übung funktioniert auch im Bus nach oben oder beim Warten am Startplatz. Das Pffffffffffff beim Ausatmen kann man auch weglassen, wenn andere in der Nähe sind.
  • Du kannst die Bausteine auch einzeln oder in anderer Reihenfolge anwenden.
  • Die Übung funktioniert auch im Alltag
  • Du kannst ein kleines Objekt als Erinnerung ans Gurtezeug befestigen, damit du dich im Flug an die Übung erinnerst.

Technische Infos

Ziele:
Kleine mentale Erfrischung. Ein Schritt Richtung Entspannung. Ausrichtung der Aufmerksamkeit auf das Hier & Jetzt.

Mentale Techniken:
Entspannungsatmung, Lenkung der Aufmerksamkeit, Embodiment

Dauer:
ca. 1 Minute oder weniger pro Durchgang


Entspannen und Einschlafen am Vorabend

Kennst du Autogenes Training? Seit rund 100 Jahren DIE Entspannungsübung im Westen. Wenn du magst, kannst du dich für 28 Minuten durch folgende Übung führen lassen:
Speziell zum Einschlafen: Autogenes Training >

Hinlegen, Zudecken, Kopfhörer aufsetzen, Autoplay im Youtube ausschalten, Starten, …wohlig warm und schwer Versinken…


Bänz Erb, Januar 2020

Ich absolviere zur Zeit ein CAS «Psychologisches & Mentales Training im Sport» IAP ZHAW.  Ab Sommer 2020 sind bei Chill Out Weiterbildungsangebote zu mentaler Stärke geplant – für alle Pilot/innen, vom Flugschüler über den Genusspiloten bis hin zum leistungsorientierten Piloten. Bis dahin schreibe ich an dieser Stelle in unregelmässigen Abständen Beiträge zu mentaler Stärke im Gleitschirmfliegen und werde mit einigen ausgewählten Pilot/innen und Sportler/innen meine ersten Erfahrungen sammeln.

Feedbacks, Fragen und Erfahrungen sind immer willkommen: bendicht@chilloutparagliding.com

 

 


 

Wo fliegt’s? XC-Tipps von Profis per WhatsApp

SHV XC-Liga

Die nächste XC-Saison kommt bestimmt. Profitiere von Meteo- und Fluggebiets-Tipps der Profis.

Was

In der WhatsApp Gruppe der XC-Liga vom SHV geben Profis wie Michael Sigel und Chrigel Maurer Tipps, wann wo die besten XC-Bedingungen sind. Natürlich nur in der XC-Saison. Am Richtigen Tag am Richtigen Ort zu sein macht Streckenfliegen viel einfacher, bringt dich weiter und macht mehr Freude. Da sind 80.- Franken im Jahr gut investiert.

Wie’s funktioniert

  • Registriere dich bei der Swiss League
  • Melde dich für die  XC League Guest an.
  • Du bist automatisch im Foundation Kader (früher C-Kader) und in der XC-Liga. Keine Sportlizenz nötig.
  • Michi Sigel fügt dich der WhatsApp Gruppe „XC League“ hinzu
  • Bezahle 80.- pro Jahr. Rechnung kommt irgendwann während der Saison

Verhalten im Chat

Wir kennen alle die mühsamen Plauder Gruppen in WhatsApp. Überlege dir gut ob alle mitlesen müssen, bevor du etwas in der Gruppe schreibst. Es interessiert nicht die ganze XC-Welt, wenn du deine Handschuhe verloren hast, oder den Wetterbericht nicht versteht. Besser direkt jemanden anschreiben.

Wir wünschen dir eine erfolgreiche XC Saison!

 

PS: Dieser Beitrag ist von Michi Sigel, Leiter der XC-Liga, abgesegnet

Ski & Fly Locations

Chill Out Tipp

Start- und Landeplätze unmittelbar bei den Bergbahn-Stationen für viele Runs pro Tag mit offenem und übersichtlichem Gelände, um sich im Touch & Go, Hanglanden und Kiten zu üben. Das bieten unsere zwei Chill Out Ski & Fly favorite Locations. Geht übrigens auch mit dem Snowboard.

LAUCHERNALP IM LÖTSCHENTAL

Der 3er-Sessellift ist ideal für Ski & Fly. Den ganzen Tag weder Ski noch Gurtzeug ausziehen und 600m Höhendifferenz pro Flug. Unterhalb der Station Gandegg ist ein Startplatz planiert. Und oberhalb der Pfiri-Bar ist genügend Platz zum landen, den Schirm in den Schnellpacksack stopfen und mit dem Gurtzeug am Rücken wieder zum Sessellift zu fahren.

Auf dem Hockenhorn auf 3100m kann man ebenfalls starten, direkt unterhalb der Bergstation westlich der Gondelbahn. Unbedingt den Wind auf der Krete checken, um nicht in den Rotor zu starten. Die Landeplätze im Tal in der Nähe der Gondelbahn-Talstation sind anspruchsvoll. Weniger geübte landen auf der anderen Talseite nehmen die Brücke in Kippel. Dafür locken 1700m Höhendifferenz!

Geheimtipp: Vom Hockenhorn ist auch ein Gleitflug nach Gampel möglich. Oder zum Bahnhof Kandersteg. Siehe Beitrag Winter-Gleitflüge.

Metschstand / Lenk

Zwar muss man für die Gondelbahn die Ski ausziehen, dafür lockt die Location mit einem einfacher Start- und Landeplatz sowie 1000m Höhendifferenz. Der Startplatz unterhalb der Restaurant Terrasse sorgt für Zuschauer. Das Gelände ist perfekt für erste Touch & Go. Und du triffst dort oft die ADVANCE Testpiloten-Crew mit ihren neusten Protos.

Bei Westwind können geübte Pilotinnen und Piloten am Laveygrat kiten und soaren.

Beachte die Wildruhezone und den Luftraum vom Flugplatz St. Stephan.

Ski & Fly Kurse

Willst du alle Tipps und Tricks zum Ski & Fly lernen? Schau dir unsere Ski & Fly Weiterbildungen an.

Mein schönster Flug

Eine Visualisierung für mentale Stärke

Gleitschirmfliegen ist zu geschätzten 95% Kopfsache.

Es spielt eine zentrale Rolle, auf was ich beim Fliegen meine Aufmerksamkeit lenke, wie ich atme, welche Selbstgespräche ich führe und welche inneren Bilder ich entstehen lasse. Es ist ebenso entscheidend, welche Ziele ich mir setze, wenn ich etwas erreichen oder verändern will. An schlechteren Tagen geht es darum, Verantwortung für meine geistigen Prozesse zu übernehmen.

Selbstsichere und glückliche Pilot/innen machen dies oft schon unbewusst alles richtig und erleben jede Menge Flow (1). Mentales Training erübrigt sich. Gratulation. Geniesst es!

Vielleicht kommt irgendwann ein Knick in der Karriere und die Ausgangslage ist dann noch früh genug eine andere. Ich wünsche natürlich allen von Herzen, dass ihnen der Knick erspart bleibt! Die «Geknickten» hingegen wissen vielleicht schon, dass die erfolgreiche Überwindung eines Rückschlags sie zu reiferen Piloten macht.

Flow auf Knopfdruck? Nach vielen Gesprächen mit verschiedensten Pilot/innen kann ich sagen, dass die Realität der breiten Masse ein wenig anders aussieht. An gewissen Tagen ist auch bei mir der Wurm drin. Ich beobachte an mir die negative Angewohnheit, mich am Startplatz oder schon auf dem Weg dorthin zu verkrampfen. Ohne dass ich dies bewusst will, rufe ich vor meinem inneren Auge Misserfolge und Unfälle ab. Fliegen ist nun mal etwas anderes als Minigolf zu spielen oder ins Kino zu gehen. Manchmal haben andere Piloten am Startplatz nichts Gescheiteres zu tun, als über Unfälle zu «praschallern» und sich so gegenseitig mental herunterzuziehen. Dabei wäre die positive und konzentrierte Stimmung am Startplatz die Grundlage, um mit gutem Gefühl in die Luft zu gehen und den Flug schon von der ersten Sekunde an geniessen zu können.

Mit folgender Übung baue ich mentale Stärke auf und kann meinen Zustand vor dem Start positiv beeinflussen.

Die Übung

  • Suche dir einen gemütlichen und ungestörten Ort.
  • Setze oder lege dich bequem hin.
  • Entspanne dich. Lasse die Muskulatur im Gesicht hängen. Lasse die Schultern hängen. Entspanne den Bauch.
  • Schliesse die Augen.
  • Vertiefe deinen Atem für ein paar Züge. Mache zwischen dem Aus- und Einatmen jeweils eine kurze Pause (1 Sekunde). Die Ausatmung ist länger als die Einatmung.
  • Lass deinen Atem danach natürlich und frei fliessen, ohne ihn weiter zu beachten.
  • Erinnere dich an deine schönsten / besten / glücklichsten Flüge. Wann fühltest du dich glücklich, sicher und voller Selbstvertrauen? Egal, wie lang oder wie hoch der Flug war. Es zählt einzig das positive Gefühl. Lasse dir Zeit, bis die zugehörigen Bilder vor deinem inneren Auge auftauchen.
  • Wähle einen Flug aus
  • Versetze dich mental zurück in dein Gurtzeug und stelle dir den Flug so realistisch wie möglich vor. Schau dich in alle Richtungen um in deinen Erinnerungen.
  • Erlebe den Flug mit allen Sinnen: z.B. den Wind im Gesicht, die Feuchte der Wolkenbasis, das Schaukeln des Gurtzeuges, die Bewegungen des Schirmes in der Luft, vielleicht die kalten Finger oder die Sonne im Gesicht, die Düfte der Thermik, die Geräusche des Windes und des Varios, …
  • Wechsle nun in die Aussenperspektive: Stelle dir den Flug aus der Sicht eines Piloten vor, der hinter / neben / vor  dir fliegt.
  • Geniesse das Gefühl. Sauge es auf.
  • Gib diesem inneren Bild einen Code-Namen. z.B. «Schwarzhorn»
  • Verbinde dieses innere Bild deines schönsten Fluges nun mit einer Handlung deiner Startvorbereitungen: z.B. Rucksack abstellen, Helm anziehen, Schirm auslegen, … oder schon mit dem Moment, wenn du den Startplatz zum ersten mal siehst.
  • Ausleitung der Visualisierung: Vertiefe deine Atmung für ein paar Züge, balle deine Fäuste, spanne die Armmuskulatur an, ziehe die Arme an die Brust und lasse die Spannung los, öffne die Augen. Du kannst auch direkt ausleiten, indem du einfach die Augen öffnest.
    –––
  • Jedes Mal, wenn du nun diese eine Handlung am Startplatz tätigst, kannst du mit deiner inneren Stimme den Code-Namen aussprechen, die Augen kurz schliessen und das Bild deines schönsten Fluges abrufen. Je bunter und detaillierter das Bild ist, desto besser. Alle Sinne ansprechen.
  • Du kannst den Code-Namen und das innere Bild auch in der Luft aufrufen und dich damit mental neu ausrichten, falls du eine Erfrischung benötigst.

Tipps

  • Erwarte keine Wunder. Wirkung ist nur bei regelmässiger und konzentrierter Übung zu erwarten. Deshalb heisst es auch «mentales Training» und nicht «Alice-im-Wunderland-Getränk». Wir arbeiten hier an negativen Gewohnheiten, die wir uns womöglich lange unbewusst antrainiert haben.
  • Visualisiere deinen schönsten Flug immer wieder in Momenten der Entspannung (vor dem Einschlafen, in der Siesta, in der Sauna, auf der Couch, im Zug, beim Para-Waiting, an langweiligen Meetings, ev. sogar im Chill Out Bus nach oben …)
  • Ein Mensch deines Vertrauens kann dich auch durch die Übung führen.
  • Vielleicht möchtest du ein kleines Objekt an deine Ausrüstung hängen, das an deinen schönsten Flug erinnert (Schlüsselanhänger, mini Tierchen, kleines Bild, Gegenstand aus der Natur, kleiner Chill Out Kleber… )
  • Wenn die Übung nicht funktioniert, so kannst du sie auch etwas verändern, bis sie für dich passt.

(1) Flow (Psychologie), (englisch «Fließen, Rinnen, Strömen») bezeichnet das als beglückend erlebte Gefühl eines mentalen Zustandes völliger Vertiefung (Konzentration) und restlosen Aufgehens in einer Tätigkeit («Absorption»), die wie von selbst vor sich geht. Artikel Wikipedia >


Technische Infos

Ziel: Optimalen Leistungszustand mit allen Sinnen visualisieren und an die Startvorbereitung ankern.

Mentale Techniken: Entspannungsatmung, Visualisierung, Anker setzen.

Dauer: ca. 5-10 Minuten pro Durchgang


Bänz Erb, Oktober 2019

Ich absolviere zur Zeit ein CAS «Psychologisches & mentales Training im Sport» IAP ZHAW.  Ab Sommer 2020 sind bei Chill Out Weiterbildungsangebote zu mentaler Stärke geplant – für alle Pilot/innen, vom Flugschüler über den Genusspiloten bis hin zum leistungsorientierten Piloten. Bis dahin schreibe ich an dieser Stelle in unregelmässigen Abständen Beiträge zu mentaler Stärke im Gleitschirmfliegen und werde mit einigen ausgewählten Pilot/innen und Sportler/innen meine ersten Erfahrungen sammeln.

Feedbacks, Fragen und Erfahrungen sind immer willkommen: bendicht@chilloutparagliding.com


 

Meine Gleitschirmprüfung

Ein Erfahrungsbericht von Raphael Eymann

Für alle die sich langsam auf die Gleitschirmprüfung vorbereiten ist es sicher interessant zu hören wie es abläuft und wie es sich für mich angefühlt hat. Zuerst gleich einmal im Voraus:

Für mich war es etwas ungewohntes auf eine Prüfung hin nervös zu sein. Ich konnte die meisten Prüfungen mit einer gewissen Gleichgültigkeit angehen da es mir nie maximal wichtig war. Bei der Gleitschirmprüfung ist das etwas anderes: Ich habe mich entschieden Gleitschirm zu fliegen und ich möchte die Prüfung unbedingt. Ich bin derjenige der Sich seine Freiheit verdienen will, niemand anders.

Der Abend davor

Am Abend vor der Prüfung habe ich als erstes um 20:01 auf die Hotline angerufen um zu hören ob die Prüfung stattfindet. Als klar war dass Sie stattfindet, habe ich mein Material nochmal sortiert so dass ich wirklich nur das dabei hatte was ich auch brauche. Somit Gleitschirm, Helm, Handschuhe, etwas Verpflegung, SHV Ausweis, ID und das Ausbildungskontrollblatt. Alles zusammen habe ich schon zusammengestellt, dass ich am nächsten Tag nicht aus lauter Nervosität etwas liegen lasse.

Die Nacht vor der Prüfung war für mich dann ein einziges wälzen und bangen. Im nachhinein betrachtet zwar verständlich aber auch irgendwie unnötig und kontraproduktiv.

Prüfungsvorgeplänkel

Der Parkplatz im Lehn war ein Sammelpunkt für Nervenbündel. Alle starrten sich misstrauisch an, schliesslich könnten auch einige von den rumlungernden Prüfungsexperten sein. Diese trafen aber ca. 10 min vor dem Termin ein und begannen sofort den Landekreis mit Fähnchen ab zu stecken. Danach gings los mit der Vorbereitung. Alle mussten sich aufreihen, Ausbildungskontrollblatt, Flugbuch, ID und SHV Ausweis bereithalten und sich kontrollieren lassen. Natürlich hatte ich mein Gleitschirm Modell nicht eingetragen und kriegte gleich einen Rüffel vom Experten. Nachdem ich meinen Schirm eingetragen hatte wurde alles verifiziert und das Briefing wurde gestartet. Wir wurden über die Flugmanöver informiert, wo wir diese durchführen sollten und wie die Bewertung ablaufen würde.


Es werden insgesamt 5 Teilbereiche geprüft. Man startet jeden Flug mit 2 Punkten, wenn in einem der Teilbereiche ein Fehler gemacht wird, wird ein Punkt abgezogen. (Ein Fehler in den fünf Teilbereichen ergibt einen Punkt für den Flug. Zwei und mehr Fehler pro Flug ergibt 0 Punkte) Die Prüfung bestanden hat wer in maximal drei Flügen vier oder mehr Punkte erreicht. Die Teilbereiche sind:

1. Startvorbereitung (5 Punktecheck/Luftraumfragen)
2. Start
3. Manöver
4. Landevolte
5. Landung


Danach warteten wir auf den Bus welcher uns ins Luegibrüggli stellen sollte. (10.- pro Fahrt). Beim meinem ersten Flug wartete ich Ewigkeiten auf den Bus und entschied mich beim zweiten Durchgang durch meine Frau schneller zum Luegibrüggli hoch zu kommen, was sich als viel angenehmer herausstellte als dauernd auf den Bus zu warten.

1. Flug

Endlich auf dem Luegibrüggli angekommen wartete ich bis ich an der Reihe war und legte anschliessend meinen Schirm aus. Bis der Experte Zeit hatte wartete ich in der “W”-Stellung vor meinem Schirm. Anschliessend kam der Experte zu mir und nahm meinen 5 Punkte Check ab. Als er zufrieden war mit meinem Check, bekam ich die Startfreigabe. Ich flog raus über den Landeplatz und richtete mich so wie die Experten im Briefing gesagt hatten aus. Ich vollführte mein Manöver (Acht) und begab mich danach zum Abbauraum. Ich baute Höhe ab und landete erfolgreich im Kreis.

2. Flug

Nachdem ich meinen Schirm gepackt hatte (beim zweiten Durchlauf hatte ich meinen Schnellpacksack dabei was das ganze etwas schneller und weniger aufwendig machte). Fuhr ich wieder hoch zum Luegibrüggli. Dieses Mal ging ich direkt zum Experten um mich seinen Luftraumfragen zu stellen. Ich wurde zu einem Gebiet im Jura befragt und musste vom Boden bis zum Luftraum C alle Lufträume und deren Begrenzungen und Abstände aufzählen. Nachdem ich diesen Teil der Prüfung bestanden hatte, legte ich wieder meinen Schirm aus, wartete auf Startfreigabe und hob ab. In der Luft richtete ich mich aus und führte mein Manöver durch (Ohren einklappen und 90° links und 90° rechts) begab mich wieder in den Abbauraum und versuchte meine Landung in den Kreis zu machen. Ich vergab die zweite Landung. Das hat mich zwar sehr genervt aber es ist kein Beinbruch, man hat ja noch einen 3. Flug.

3. Flug

Beim dritten Flug ging es nur noch darum, die gemachten Fehler aus zu merzen. Keine Luftraumfragen mehr, kein 5 Punktecheck mehr vorzeigen (da ich nur die Landungen versaut hatte). Wiederum legte ich meinen Schirm aus und wartete auf die Freigabe durch den Experten. Wiederum richtete ich mich aus, vollführte mein Manöver (wenn man beide Manöver korrekt gemacht hatte musste man nochmal das Manöver des ersten Fluges durchführen) und begab mich zum Abbauraum. Ich baute Höhe ab und Landete im Kreis. Der Experte streckt sofort beide Daumen in die Höhe wenn man das Brevet erreicht hat. Man weiss also wenige Sekunden nach der Landung ob es gereicht hat. Ich bin ich durchgefallen, weil ich beim Start nicht beide Flügelseiten kontrolliert hatte beim Kontrollblick. Das heisst auch wenn man nur die Landungen versaut hat, auch beim dritten Flug müssen alle anderen Elemente sauber gemacht werden.

Fazit

Es gibt diverse Learnings die ich aus meiner Prüfung gemacht habe:

  • Am Wichtigsten: Die Experten sind sehr angenehm und wollen niemanden durchfallen sehen. Sie sind an die Bewertungskriterien gebunden, legen diese aber so gut es geht im sinne des Schülers aus.
  • In der Vorbereitung das Kontrollblatt nochmal genau kontrollieren ob alles mögliche ausgefüllt wurde.
  • Die Landung ist bei weitem das schwierigste Manöver da Böen und andere äussere Einflüsse einfach nicht gesteuert werden können.
  • Beim Start muss man darauf achten, dass es klar ersichtlich ist, dass man den gesamten Flügel kontrolliert hat. (Exzessiver Kontrollblick machen)
  • Vor dem Start zum 2. oder 3. Flug dem Experten kurz sagen wie viele Punkte man bereits hat. Ist man Beispielsweise beim 3. Flug und hat erst 2 Punkte drückt der Experte eher noch ein Auge zu wenn der Start zwar gelingt aber nicht 100% korrekt ist.
  • Am Luegibrüggli sind die Verhältnisse für Rückwärtsstarts aus topografischen Gründen selten gegeben. Trotzdem kann es sein, dass die Experten nach einem Rückwärtsstart verlangen – den Rückwärtsstart also auch bei weniger guten Bedingungen im Griff haben.
  • Der Stress lohnt sich, es gibt kein schöneres Gefühl als dann den ersten Flug alleine zu tätigen! 🙂

Sicherheitstraining – sinnvoll für mich?

Artikel aus dem Swiss Glider

Artikel im Swiss Glider von unserem Fluglehrer Andy Jäggi

Sicherheitstraining pdf

Wie lernt man Streckenfliegen?

Artikel aus dem Swiss Glider

Artikel im Swiss Glider von unserem Fluglehrer Andy Jäggi.

Streckenfliegen pdf

Im Herbst geht’s hoch

Hütten und 4000er überfliegen

Die Tage werden kürzer – und damit die Streckenflüge. Dafür ist im Herbst die Basis meist höher als im Sommer. Hier ein paar Tipps für Flüge über hohe Berge und zu SAC Hütten. Wichtig ist hoch zu starten und immer über der Inversion zu bleiben, also über 2000 bis 2500 Meter.

Über Eiger, Mönch und Jungfrau

Mitte Nachmittag auf dem Schilthorn oder an der Birg starten. Mit maximaler Höhe direkt, oder via Ellstabhorn zur Westflanke der Jungfrau. Zwischen Silberhorn und Rottalhüüte Thermik suchen und schliesslich via Südflanke der Jungfrau aufdrehen. Genug Abstand vom Gelände halten wegen möglicher Gletscherabbrüche. Von der Jungfau ist’s ein gemütlicher Gleitflug via Jungfraujoch und Mönch zur Eigernordwand.

 

Geheimtipp Lötschental

Das Lötschental profitiert von trockener Walliser Luft und somit einer noch höheren Wolkenbasis. Mit ÖV ab Spiez ist die Anreise nicht länger als nach Grindelwald oder Stechelberg. Die Gondelbahn bringt dich auf die Lauchernalp auf 2000m (Betrieb bis 27. Oktober). Entweder 5 min westlich der Bergstation starten, oder zu Fuss einen Startplatz im einfachen Gelände höher oben suchen. Der erste Schlauch steht über der Bergstation der Gondelbahn. An der Südwestflanke vom Breithorn geht’s dann richtig hoch. Ab da ist’s ein kurzer Gleitflug zur Jungfrau oder nach Stechelberg.

 

Zvieri auf der Blüemlisalphütte

Die Allmenalp bietet sich als Ausgangspunkt an (Betrieb Seilbahn bis 20. Oktober). Nach dem Start links an der Felswand aufdrehen bis über die First. Dann ist der schwierige Teil hinter dir. Nach der Querung zur Bire via Dündehore zur Blüemlisalphütte. Direkt neben der Hütte ist ein einfacher Start- und Landeplatz. Zur Toplandung seitlich anfliegen wie beim soaren. Wie immer beim Toplanden ist der Plan A ein sicherer Vorbeiflug. Wenn’s passt, dann landen, aber nichts erzwingen (Stall Gefahr). Zum Wohl!

Videosammlung

Tutorials, Actionclips und Dokus die man kennen muss

Tutorials

Prüfungsmanöver

Playlist vom SHV


DHV Skyperformance Tutorials

Playlist vom deutschen Gleitschirmverband. Siehe insbesondere Video #19 Rückwärts einhängen und #5 Rückwärts aufziehen


How I learned to reverse launch

Super Tutorial zum Rückwärtsstart


Master Strong Wind Launches

Viele gute Tipps gut erklärt


Paragliding XC Secrets

Playlist von Flybubble mit 32 Videos


Paraglider Control

Playlist von Flybubble mit 17 Videos


Manövervideos GlideZeit

Von Rollen über Vrille bis SAT


Théo de Blic Tutorial

Acro Manöver sympathisch erklärt


Master Acro

4h Lernvideos von Pal Takats für 170.-


Action & Doku

Jean Baptiste Chandelier

Playlist seiner besten Videos


Don’t try this at home

Kreative Acro Stunts von Francois Ragolski


Magikistan

13 min Doku eines vol-biv Trips durch Tadschikistan


500 miles to nowhere

7 min Doku vol-biv Trips in den Rocky Mountains


Forgotten Island

30 min Film von Socotra, einer Insel vor Jemen


Something between

49 min Acro Film eines Roadtrips durch Europa

ADVANCE Epsilon 9 Erfahrungen

...check it out !

Seit 2001 beschäftigt sich Chill Out Paragliding mit dem Vermitteln von Thermik-Know How !

Dabei ist uns Folgendes aufgefallen:
Ein Schirm der möglichst direkt, präzise und leichtgängig in die Kurve geht, erleichtert dem Thermik-Novizen massgeblich das Zentrieren und das Nachzentrieren von anspruchsvollen Thermik-Schläuchen. Dabei ist entscheidend, dass die Kappe nach ungewollten Reaktionen immer sofort wieder selbständig zurück in den Normalflug übergeht.

Der neuste ADVANCE Epsilon setzt nach unseren Erfahrungen in Punkto Agilität und passiver Sicherheit klar neue Maßstäbe. Davon haben sich auch die Teilnehmer vom Epsilon 9 Know How Camp überzeugt.

Überzeuge dich selbst und komm bei uns für einen Epsilon9 Testflug vorbei: Du bist jederzeit herzlich willkommen – gerne geben wir dir unsere Epsilon9 Erfahrungen persönlich weiter!

ADVANCE Epsilon 9

Flybubble Review

Sonderangebote

Profitiere jetzt !

 

Ständig ersetzen wir unsere Chill Out Demo-Schirme und Demo-Gurtzeuge:
Profitiere jetzt und reserviere dir deinen Wunsch-Material.
Melde dich direkt unter kari@chilloutparagliding.com.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Produkte News von ADVANCE

Omega X-Alps 3, Easiness 3, Epsilon 9

Omega Xalps 3

Light-Racer neu als Zweileiner

Ursprünglich speziell für die Athleten des X-Alps entwickelt, erfreut sich die Omega X-Alps-Reihe auch unter ambitionierten Streckenflug- und Vol-Biv-Piloten grosser Beliebtheit. Der Omega Xalps erscheint erstmals als Zweileiner und wird seine Bewährungsprobe am diesjährigen X-Alps haben. Die Grössen 22 und 23 werden noch vor Juli ausgeliefert, die Grösse 24 folgt etwas später.


Easiness 3 – Hike & Fly & More

Universeller Leicht-Wendegurt

Das neue Easiness 3 wird noch alltagstauglicher. Verlängerte Legbads und ein ergonomisch geformte Sitzschale erhöhen den Flug-Komfort markant. Der vollständig integrierte, abnehmbare Airbag mit eingebautem Notschirmfach sort für eine Perfekte Silhouette. Weitere Details wie neue Versteller, zusätzliche Taschen und ein grösseres Rucksackvolumen runden das sitzbrettlose Leichtwendegurtzeug perfekt ab. Dies und sein leichtes Gewicht ab 1.75kg ermöglichen den grossen Anwendungsbereich vom Hike und Fly übers Reisen bis hin zum Hausbergfliegen. Ab dem 14.6. in allen 3 Grössen in der Chill Out Basis zum Probesitzen verfügbar.

Mehr Informationen hier: ADVANCE Easiness 3


Epsilon 9 – Bewährt sich zu 100%

Der neue EN B Schirm von ADVANCE, welcher seit diesem Frühling bei den ersten Piloten im Einsatz ist, kommt äusserst gut an. Auch Chill Out Fluglehrer Beni Kälin, welcher letztes Jahr mit seinem Omega Xalps 2 auf Strecke war ist begeistert: „In der Geschichte von ADVANCE sicher der beste Epsilon, welcher ich je geflogen bin. Unglaublich direktes und spielerisches Handling mit super Leistung. Dieses Jahr werde ich mit dem Epsilon Streckenfliegen gehen!“

Der Epsilon 9 kann bei uns in allen Grössen getestet werden, melde dich bei uns und vereinbare einen Termin.

 

 

Fluggebiet Interlaken

Startplätze, Windrichtung, Saison, Rotoren...

Wo kann ich im Herbst bei Ostwind starten? Verschaff dir mit unserer Fluggebietskarte einen Überblick über die beliebtesten Fluggebiete in der Region Interlaken mit Talwind, Leerotoren und Heliports. Finde Startplätze mit optimaler Windrichtung, Tageszeit und Jahreszeit.

Bild anklicken zum vergrössern

 

Basis Eröffnung

22. März ab 18:00 Uhr

Einweihungsparty der neuen Chill Out Basis

Seit einigen Wochen sind wir nun schon in unserer neuen Basis anzutreffen.
Nun würden wir unsere neue Lokalität gerne mit euch zusammen ganz offiziell einweihen. Ihr seit also herzlich eingeladen an unserer kleinen Einweihungsparty vorbei zu kommen. Es wird einen Zapfhanen und etwas zu Essen geben. Das ganze Chill Out Team ist für dich da.

Wann: Freitag, 22. März 2019 ab 18:00 Uhr
Wo: Rugenparkstrasse 9, 3800 Interlaken

Wir freuen uns auf euch!

Omega XALPS 3

2-Leiner von Advance

Advance hat den neuen Omega XALPS 3 zertifiziert und angekündigt. Der 2-Leiner in der D-Klasse wird beim X-Alps Rennen im Einsatz sein und Mitte Jahr auf den Markt kommen. Wir freuen uns drauf!

Ankündigung von Advance auf Facebook
Testbericht EN/LTF Zulassung

Hike&Fly Tourentipp Frühling

Bitschi 1960m – Bänz'es Tipp für Fortgeschrittene und Thermikfreunde

«Every short trip will teach you things, foundation skills you can’t learn in any article. A volbiv succeeds mostly on your ability to solve problems in the field. You have to be exposed to learn them.» (Greg Hamerton)

«Hike&Fly lernt man, indem man es tut», schreibt Greg Hamerton in einem lesenswerten Artikel > übers Biwakfliegen. Nur einen Bruchteil dieser Kunst kann man in der Theorie erlernen. Das echte Lernen geschieht unterwegs und basiert auf der Bereitschaft, immer wieder neue Touren auszuprobieren. Die Lernzone befindet sich dort, wo man neue Herausforderungen findet, die man mit seinen Fähigkeiten meistern kann. Stolz und Freude sollen die Landung begleiten.

Selbstverständlich erleichtert ein Theorieabend gefolgt von einer geführten Know-How Tour den Einstieg. Interessierte Flugschüler und Piloten finden im Hike&Fly Know-How > eine umfassende Quelle für den Einstieg oder die Weiterbildung.

Von der Frühlingsthermik lernen

Viele geniessen Hike&Fly-Touren an ruhigen Herbsttagen. Ich persönlich finde an den Frühlingstouren mehr Gefallen, weil sie mich auf allen Ebenen fordern: Die Thermik erwacht, ich muss mich mit den bodennahen Windsystemen befassen und kann die Tour vielleicht mit einem Streckenflug krönen. Im Idealfalle dauert der Flug sogar länger als der Aufstieg.

Bitschi 1960m – kleine Perle hoch über dem Brienzersee

Fast die gesamten südlichen Hänge des Brienzer Grates bieten an Wochenenden und ausserhalb der Wildschutzzone prima Gelände für vielseitige Frühlingstouren. Es sind aber Spielregeln zu beachten; von K wie Kabel, über L wie Luftraum bis W wie Wildschutz! Nicht zuletzt deshalb ist diese Tour auch ein prima Training der Flugvorbereitung und der Orientierung im Gelände. Mehr dazu unten bei den Facts.

Übersicht in map.geo.admin.ch >

Facts & Rules:

  • Niveau: Mittel (Piloten mit aktivem Flugstil, Orientierungssinn während des Fluges und der Bereitschaft zur Landung an inoffiziellen Landemöglichkeiten).
  • Aufstieg: beginnt in Oberried am Brienzersee und umfasst 1100hm (2-3h). T3 (Wenn trocken und schneefrei = Turnschuhgelände). Der Ausgangsort ist prima mit dem Zug erreichbar.
  • Lawinengefahr: Falls der Winter nochmals zuschlägt, ist bei kritischer Neuschneemenge oder viel Altschnee im Hang oberhalb des Startplatzes die Lawinengefahr zu beachten. Die letzten 300m des Aufstieges sind lawinengefährdet. Meistens ist der gesamte Südhang in März bereits schneefrei.
  • Startrichtungen: W – S – O
  • Ideale Wetterlagen: Schwachwindig aus den Sektoren W – S – O
  • Ungünstige Wetterlagen: Mässige Höhenwinde aus dem Sektor N oder Südföhn (Das Fluggebiet liegt nahe an der Föhnachse Grimsel–Brünig-Pilatus). Je stärker der Grat von Norden überspült wird, desto anspruchsvoller bis x-alpiger wird die Lee-Thermik.
  • Alternative Startplätze am Grat: In der Karte sind 2 weitere Möglichkeiten im Umkreis von 3-7 km markiert («Rotschalp» bei Brienz: Einfach, «Graagetor unten» bei Ringgenberg: Schwierig). Es handelt sich durchwegs um inoffizielle, echte Hike&Fly Startplätze. Erwartet weder Golfrasen, noch Windsack und Infotafel. Weckt eure Sinne! Dafür quatscht euch niemand aufs Ohr und es drängen keine Tandempiloten $$$.
  • Wasser: Am Startplatz sprudelt – sofern aufgetaut – ein Brunnen
  • Schutzhütte: Südlich des Startplatzes sowie am Aufstiegsweg gibt es Schutzhütten.
  • Biwak: Sofern der Boden trocken ist, böte der Startplatz ebene Flecken für eine sternenklare Nacht im Schlafsack (Komfortbereich bis 0° oder Löffel-Genosse/in empfohlen).
  • Luftraum: Das Fluggebiet befindet sich in der CTR des Flugplatzes Meiringen, HX Status, die meistens unter der Woche aktiv ist (Unwissenheit schützt vor Abschuss durch FA18 nicht). Infoband: 0800 496 347. Segelflugkarte > 
  • Kabel: Vorsicht im Bereich Ringgenberg Graagetor und Gummenalp bei Brienz, da lauern ein paar fiese Fallen für den sorglosen Hangkratzer. Kabelkarte >
  • Wildschutz: Der Startplatz grenzt an das Wildschutzgebiet Tannhorn, in dem Start und Landungen von Hängegleitern per Gesetz verboten sind. Im Frühling gibt es zudem folgende Vereinbarung > die in den Monaten April bis Juni den Überflug aufs Wochenende beschränkt. Der Abschuss von Steinwild zwecks Imbiss ist auch vom Hängegleiter aus nicht gestattet.
  • Landemöglichkeiten in Oberried: In der Karte oben sind inoffizielle Landemöglichkeiten markiert. Vorgängig besichtigen und NUR auf gemähten Wiesen landen, auf denen auch KEIN Vieh steht! (Sonst trifft euch der Blitz in den A****)
  • Landemöglichkeiten mit 2x Aufdrehen in der Thermik: Interlaken Höhenmatte (GZ 11) oder Hofstetten bei Brienz (GZ 7.5). Bei Talwind kann man sich mit Rückenwind wie ein Ballon nach Brienz blasen lassen und an den Prallhängen aufsoaren, oder die anspruchsvollere Aufgabe gegen den Wind versuchen. Bei Bise hingegen führt der Ballonflug nach Interlaken und vielleicht findest du unterwegs die Bise-Talwind-Konvergenz? Eigene Gleitzahlen in ruhiger Luft ermittteln mit parange.ch >
  • XC: Sowohl Richtung NO (Meringen-Engelberg) wie auch Richtung SW (Niederhorn-Thun) gibt es einige Kilometer zu fressen und kleinere Talquerungen zu knacken. Wer am Nachmittag den Brünigpass zu tief überfliegt, wird zum Futter der Brünig-Schlange (En Gööte!). Richtung Pilatus eignet sich eher für Luftraum-Techniker, denn es wird sehr schnell ziemlich eng.
  • Webcams: Brienzer Rothorn Roundshot >, Axalp>

Viel Spass und schickt mir Fotos von eurer Tour!

Bänz Erb | Hike&Fly Know-How

bendicht@chilloutparagliding.com

Wo früh starten und weit fliegen ?

Bewährte XC und Thermikflug Startplätze im Berner Oberland

Winter Thermik Hot Spots sind ab Spätfrühling in der Regel (zu) früh Wind-überspült

Die bekannten Berner Oberländer Winter Thermik-Hot Spots wie:

  • Mürren/Schiltgrat
  • Adelboden/Tschenten (offen bis 24.3.2019)
  • Lenk/Hahnenmoos (offen bis 7.4.2019)
  • Kandersteg/Oeschinen (offen bis 17.3.2019)

sind durch die aufkommenden Talwindsysteme immer mehr überspült und deshalb ab dem Spät-Frühling oft nicht mehr optimale Streckenflug-Einstiege: Die thermisch aktive Zeit, wo man an diesen Startplätzen sicher überhöhen kann und der Talwind die aufsteigende Warmluft nicht komplett zerreisst ist in der Regel (zu) kurz.

Talwind-freie Frühlings-/ Sommer-Startplätze

Starplätze oberhalb und/oder geschützt von den Talwindsystemen liegend, sind ab ende März in der Regel die sichersten Thermik-Einstiege: Die nutzbaren Aufwinde können sich bei labiler Luftschichtung an klaren Abrisskanten über möglichst dunklem Untergrund dort störungsfrei ablösen.

  • Grindelwald First: durchgehend Offen !
  • Glacier des Diablerets: durchgehend Offen !
  • Interlaken Amisbühl: durchgehend mit Postauto erreichbar
  • vorderer Gurnigel: durchgehend mit Postauto erreichbar
  • Schilthorn: Revision 23.-26.4.2019 sonst durchgehend Offen
  • Stockhorn: Offen ab 19.April 2019
  • Niederhorn:  Offen ab 21.April 2019
  • Niesen: Offen ab 10.Mai 2019
  • Meiringen/Planplatten: Offen ab 15.6.2019
  • Wispile: ab 4.5.-26.5 Wochenendbetrieb; ab 15.6.durchgehend Offen
  • Schynige Platte (After-Work Fluggebiet): Offen ab 30.Mai 2019
  • Lenk / Bettelberg: Offen ab 8.6.2019

Bergbahn-Betriebsdaten ohne Gewähr

WINTER-GLEITFLÜGE

Chill Out Tipp

Winter muss für Gleitschirmflieger nicht langweilig sein! Auch Gleitflüge haben ihre schöne Seiten. Ich persönlich kann spezielle, nicht alltägliche Gleitflüge oft mehr geniessen als Streckenflüge. Auf Gleitflügen hat man Zeit zum schauen und die Seele Baumeln lassen. Mir gefällt das gut. Ich habe hier etwas speziellere, zum teil auch anspruchsvollere Gleitflüge beschrieben, damit es euch auch im Winter ohne Thermik nicht langweilig wird.

Einige der Gleitflüge sind extrem knapp mit der Gleitzahl. Wenn es knapp wird ist wichtig, dass du dich früh genug für einen Notlandeplatz umschaust. Wenn du nicht sicher bist ob es zum geplanten Landeplatz reicht oder nicht, ist der Ausgang meist auch für Profis ungewiss weil es wirklich knapp ist. Dann entscheidet der Untergrund ob du weiterfliegen darfst oder nicht: Fliege nur weiter wenn du jederzeit einen sicheren Notlandeplatz erreichen kannst. Ist dies nicht der Fall, darfst du es nicht riskieren, sonst hängst du bald im Baum oder an einem Dach… Vergiss nicht vor jedem unbekannten Flug einen Blick auf die Lufthinderniskarte zu werfen, damit du auch ohne Skytraxx-Warnung weisst wo die Kabel hängen.

Winter Meteo: Der Talwind ist nur schwach im Winter und er reicht nicht hoch. Der thermische Wintertalwind reicht selten höher als 500m über Talboden. Auch im März, wenn die Thermik über dem Wald schon wieder gut ist, gibt es noch kaum starken Talwind.

Unten sind einige Gleitflug-Ideen auf Parange.ch mit Gleitzahl 8 dargestellt. Bei den Challenge-Gleitflügen reicht diese nicht aus, dann steht die effektive erforderliche Gleitzahl um es zu schaffen. Wer einen High-B Schirm mit Liegegurtzeug fliegt, kann bei Windstille fast mit Gleitzahl 10 rechnen. Mit Low-B Schirmen mit 9.5.

Tipp: Arme hinter den Tragegurten oder versteckt am Körper bringt auch schon fast eine halbe Gleitzahl….

Viel Spass!

Beni Kälin

Kombos

Hier noch drei Kombinationen für alle die mehr als einen Flug machen wollen:

Kombo Easy

1. Männlichen – Grund
2. First – Grund
3. Männlichen – Interlaken

Kombo Challenge

1. Männlichen – Bodmi
2. First – Zweilütschinen
3. Männlichen – Interlaken

Kombo Super Challenge

1. Männlichen – Bodmi
2. First – Zweilütschinen
3. Männlichen – Stechelberg
4. Schilthorn – Interlaken

Männlichen – Interlaken

  • Strecke: 10km
  • Erforderliche Gleitzahl: 7
  • Achtung: Luftraum REGA und Heliport Gsteigwiler beachten. Nicht über den Rugen fliegen!!!
  • Meteo: Bise kommt als Talwind (Gegenwind) daher und macht den Flug schnell unmöglich.
  • Startplatz: Von der Station Richtung Gipfel gehen. Startmöglichkeiten nach Westen, Süden und im Tiefschnee Richtung Osten.

Männlichen - Interlaken

First – Zweilütschinen (Challenge)

  • Strecke: 12.5 km
  • Erforderliche Gleitzahl: 9 (mit Gleitzahl 8 wie im Bild reicht’s nicht)
  • Meteo: Nur bei Nullwind, Bergwind oder schwachem Talwind möglich.
  • Achtung: In Talmitte fliegen. Westlich von Bussalp hängen viele Seile an den Südhängen oberhalb Burglauenen! Blick auf Lufthinderniskarte wichtig!
  • Landeplatz: Gibt es kein offiziellen. Grosse Felder wählen und auf Stromleitungen achten.

First - Zweilütschinen

Schilthorn – Interlaken (Challenge)

  • Strecke: 17.5 km
  • Erforderliche Gleitzahl: 7.5
  • Meteo: Höhenwind auf dem Schilthorn darf nicht zu stark sein. Und zwischen Wilderswil und Zweilütschinen darf nicht mehr als schwacher Talwind oder Bise blasen.
  • Achtung: Luftraum REGA und Heliport Gsteigwiler beachten. Nicht über den Rugen fliegen!!!
  • Achtung: Beim Start nach Westen (oder SW) muss man direkt nach dem Start über den Grat fliegen ins Saustal. Danach vorbei an der Lobhornhütte über Sulwald. Das schwierigste ist der Start. Nicht starten wenn der Schnee hart ist und Abrutschgefahr besteht.

Schilthorn - Interlaken

Schilthorn – Kiental (Challenge)

  • Strecke: 10 km
  • Erforderliche Gleitzahl: 5.5
  • Meteo: Höhenwind auf dem Schilthorn darf nicht zu stark sein.
  • Landung in Kiental “im Boden” in der Nähe vom Sessellift. Einfacher Landeplatz. Von dort fahren Busse.
  • Achtung: Das Kiental liegt in einer Naturschutzzone. Das Überfliegen ist zwar erlaubt, wir bitten dich jedoch dringend darum in der Talmitte mit grossem Hangabstand zu fliegen so dass die Tiere nicht in Stress kommen. Aussenlandungen sind nicht erlaubt.

Schilthorn - Kiental

Planplatten – Brienz (Challenge)

  • Strecke: 15.5 km
  • Gleitzahl: 9.5 (Mit Gleitzahl 8 wie im Bild reicht’s nicht)
  • Achtung: Nur wenn CTR / TMA Meiringen nicht aktiv
  • Meteo: Schwacher Westwind
  • Startplatz: Im Winter ist es schwierig Richtung Osten zu starten. Nach Westen ist einfach. Für Windmessstation am Startplatz siehe Flob.ch

Planplatten - Brienz

Hockenhorn – Kandersteg

  • Strecke: 12.5 km
  • Gleitzahl: 6 (Frutigen 10)
  • Achtung: Alpines Gelände, Lawinensituation beachten.
  • Meteo: Kein Südüberdruck (Föhntendenz)
  • Startplatz: Von der Bergstation Hockenhorn 15 min zu Fuss (ggf. Ski auf der Schulter) unter dem Hockenhorn traversieren. Startplatz auf dem Rücken westlich vom Hockenhorn.

Hockenhorn - Kandersteg

Marokko Adventure

Video Rückblick

 

Wieder zurück: Die zehn Piloten und Pilotinnen welche mit Andy Jäggi Marokko erkunden gingen. Schau dir das Video an um einen Einblick zu bekommen.

Hast du auch Lust mit uns neue Startplätze zu entdecken?
Wir haben noch einige Reisen für 2019.

 

Epsilon 9

Benchmarkt im EN-B Bereich

Epsilon 9 – Ausgereift bis ins Detail

Hast du erfolgreich das Gleitschirmfliegen erlernt und möchtest in Zukunft noch höher, weiter und sicherer fliegen?

Mit dem neuen Epsilon 9 setzt ADVANCE einen Benchmark im EN-B Bereich:

  • unerreichte Gleit- und Steigleistung
  • super Präzision
  • hohe Sicherheit

Know-How vom ADVANCE Chef-Testpilot

Bist du bald stolzer Besitzer eines Epsilon 9 sein und möchtest den Schirm richtig kennen lernen? Dann empfehlen wir dir das Epsilon 9 Camp im August 2019. Geleitet wird dieses durch Kari Eisenhut welcher neben seiner Tätigkeit bei Chill Out auch Chef-Testpilot bei ADVANCE ist und somit den Schirm wie wohl nur wenige kennt.

Mehr Infos zum Epsilon 9 Camp

Transalp

in drei Tagen von Südfrankreich bis in den Vorarlberg

Ein Erlebnisbericht von Kari Eisenhut und seiner Familie:

Bericht Swiss Glider

Eismeer Ski&Fly

Chill Out Staff & Bergpunkt.ch Bergführer zusammen auf Ski&Fly Tour

Die Spezialisten von Bergpunkt.ch und Chill Out Paragliding befahren am längsten Tag des Jahres erfolgreich das Eismeer hinter Eiger, Mönch und Jungfrau.

XC_Mag_Eismeer2017

Thunersee-Rekord:

Interlaken - Thun retour mit Hydrofoil-Kiteboard in 51Min.24Sek.

Kari Eisenhut pulverisiert den Segelrekord von 2h 14min. aus dem Jahre 1994 mit seinem Hydrofoil Kiteboard und einem von ADVANCE gebauten und selbst mit entwickeleten High-Performance Prototypen Kite.

Thuner-Tagblatt-Zeitungsbericht

Groundhandling Challenge

Wer schafft alle Challenges?

Andre Bandarra hat die Groundhandling Challenge gestartet. Mit Aufgaben wie

  • Schirm 1 Minute über dem Kopf halten
  • 3 x hintereinander erfolgreich Rückwärts aufziehen

will er Piloten zum Training motivieren. Schau dir im Video von Gemma an, welche Challenges sie schafft. Oder mach dich selber an die Arbeit mit den Challenges auf der groundhandlingchallenge.com.

Gib mir Bescheid, wenn du alle A- und B- Challenges geschafft hast. Viel Spass!

Andy
andy@chilloutparagliding.com

Schirmklassen und ihre Ansprüche

Welcher Schirm für welchen Piloten?

Der Chill Out Fluglehrer Beni Kälin hat sein Know-How über Schirmklassen und deren Ansprüche in einem Artikel im Swiss Glider geteilt.

Artikel Schirmklassen pdf

Streckenflug mit A-Schirm

Entscheidend ist nicht das Material

Für einmal war unser Fluglehrer Andy Jäggi mit einer Schüler-Ausrüstung auf Strecke und hat seine Erfahrungen in einem Artikel im Swiss Glider beschrieben.

Artikel A-Schirm Streckenflug pdf

 

Hochnebel

Beiträge von Meteoschweiz

Interessante Beiträge von MeteoSchweiz zum Thema Hochnebel

Dossier: Nebel / Hochnebel

Blog: Wo ist die Hochnebelobergrenze?

 

Skills Check

Bin ich ein guter Pilot?

Unser Fluglehrer Andy Jäggi hat im Swiss Glider Magazin einen Skills Check veröffentlich. Er bietet dir einen Leitfaden zur Selbsteinschätzung, aber auch viele Ideen welche Manöver du trainieren könntest.

Artikel Skills Check pdf

 

Advance XI

Mit dem XI bringt Advance den lange ersehnten High-B Schirm in Leichbau Version. Unser Fluglehrer Andy hatte die Gelegenheit, einen Prototypen im Himalaya ausgiebig zu testen. Und Kari flog bereits mehrere Flüge über 200km damit. Flug im X-Contest.

Lightness 3

Das Lightness 3 von Advance kommt in Kürze auf den Markt. Wir sind überzeugt vom gelungenen Design. Insbesondere das Windshield bringt einen grossen Komfort, da es Windgeräusche fast vollständig verhindert.