XContest Tutorial

Tipps und Tricks zum XContest

Im Video erfährst du wie du den XContest nutzt um:

  • einen Flugtag auszuwerten
  • deine Flüge zu analysieren
  • besondere Startplätze zu suchen
  • den Luftraum anzuzeigen
  • und vieles mehr

 

Chancen und Herausforderungen

Chill Out und Corona

Wie geht es Chill Out Paragliding während dem Lockdown?

Seit dem 16. März sind wir gegroundet. Die Flugschule ist geschlossen, Kurse wurden verschoben und Reisen abgesagt. Auch der Shop muss geschlossen bleiben, einzig Material-Bestellungen per Telefon und Email sind möglich. Für uns ist diese Situation eine grosse Belastung, wären doch gerade mit dem Saisonstart in der Weiterbildung viele Camps geplant gewesen (Sicherehitstraing, Thermik-Camp usw.). Auch für unsere Flugschüler ist die flugfreie Zeit äusserst unangenehm. Statt mehrmals pro Woche zu fliegen, sind die Einsteiger während Wochen nicht in der Luft. Mit wenig Erfahrung geht auch die geringe Routine schneller verloren.

Fahrplan Wiedereröffnung

Gemäss aktuellem Kenntnisstand dürfen wir am 11. Mai den Shop wieder öffnen. Kurse und Flugschule werden erst ab dem 8. Juni möglich sein. Wir haben ein Ausnahmegesuch gestellt, um zumindest private Guiding in Kleingruppen schon früher anbieten zu dürfen. Die Antwort steht noch aus.

Corona als Chance?

Vielleicht ist die ausserordentliche Situation auch eine Chance für Chill Out. Auslandreisen sind diesen Sommer wohl nicht oder nur sehr eingeschränkt möglich. Vielleicht wird der eine oder andere die Ferien in der Schweiz nutzen, um mit Gleitschirmfliegen anzufangen, oder eine Weiterbildung zu besuchen. Wir werden sehen…

Wie gut kennst du deine Ausrüstung?

Besser fliegen trotz grounding

Wegen Corona nicht zu fliegen ist mühsam. Nutze das Grounding als Chance, um deine Ausrüstung besser kennenzulernen. Lies das Handbuch deines Gurtzeugs, schau ein Video-Review deines Schirms oder checke die technischen Daten deines Notschirms.

  • Ist den Gurtzeug perfekt eingestellt?
  • Kennst du die Schmutzauslass-Öffnung am Gleitschirm?
  • Wie häufig sollte man einen Notschirm frisch packen?

Hier die Links zu einigen Modellen:


Gurtzeug

Advance Easiness 3
Advance Progress 3
Advance Lightness 3

Gleitschirm

Advance Alpha 6
Advance Pi 2
Advance Epsilon 9
Advance Xi

Notschirm

Companion SQR

 

 

 

Express your style

Welcher Piloten-Typ bist du?

Per 1. April 2020 erweitern wir unser Sortiment von Bremsgriffen. Hier bestellen

Wiedereröffnung nach Lockdown

Fahrplan Shop, Kurse, School

Aufgrund der Beschlüsse vom Bundesrat und den Empfehlungen vom SHV vom 21. April planen wir folgende Daten zur Wiedereröffnung:

  • Theorie-Kurse finden zum Teil online statt
  • School  in Kleingruppen ab 11. Mai 2020
  • Private Guiding in Kleingruppen ab 11. Mai 2020
  • Shop ab 15. Mai 2020
  • Weiterbildungen ab 8. Juni

Wo fliegt’s? XC-Tipps von Profis per WhatsApp

SHV XC-Liga

Die nächste XC-Saison kommt bestimmt. Profitiere von Meteo- und Fluggebiets-Tipps der Profis.

Was

In der WhatsApp Gruppe der XC-Liga vom SHV geben Profis wie Michael Sigel und Chrigel Maurer Tipps, wann wo die besten XC-Bedingungen sind. Natürlich nur in der XC-Saison. Am Richtigen Tag am Richtigen Ort zu sein macht Streckenfliegen viel einfacher, bringt dich weiter und macht mehr Freude. Da sind 80.- Franken im Jahr gut investiert.

Wie’s funktioniert

  • Registriere dich bei der Swiss League
  • Melde dich für die  XC League Guest an.
  • Du bist automatisch im Foundation Kader (früher C-Kader) und in der XC-Liga. Keine Sportlizenz nötig.
  • Michi Sigel fügt dich der WhatsApp Gruppe “XC League” hinzu
  • Bezahle 80.- pro Jahr. Rechnung kommt irgendwann während der Saison

Verhalten im Chat

Wir kennen alle die mühsamen Plauder Gruppen in WhatsApp. Überlege dir gut ob alle mitlesen müssen, bevor du etwas in der Gruppe schreibst. Es interessiert nicht die ganze XC-Welt, wenn du deine Handschuhe verloren hast, oder den Wetterbericht nicht versteht. Besser direkt jemanden anschreiben.

Wir wünschen dir eine erfolgreiche XC Saison!

 

PS: Dieser Beitrag ist von Michi Sigel, Leiter der XC-Liga, abgesegnet

Ski & Fly Locations

Chill Out Tipp

Start- und Landeplätze unmittelbar bei den Bergbahn-Stationen für viele Runs pro Tag mit offenem und übersichtlichem Gelände, um sich im Touch & Go, Hanglanden und Kiten zu üben. Das bieten unsere zwei Chill Out Ski & Fly favorite Locations. Geht übrigens auch mit dem Snowboard.

LAUCHERNALP IM LÖTSCHENTAL

Der 3er-Sessellift ist ideal für Ski & Fly. Den ganzen Tag weder Ski noch Gurtzeug ausziehen und 600m Höhendifferenz pro Flug. Unterhalb der Station Gandegg ist ein Startplatz planiert. Und oberhalb der Pfiri-Bar ist genügend Platz zum landen, den Schirm in den Schnellpacksack stopfen und mit dem Gurtzeug am Rücken wieder zum Sessellift zu fahren.

Auf dem Hockenhorn auf 3100m kann man ebenfalls starten, direkt unterhalb der Bergstation westlich der Gondelbahn. Unbedingt den Wind auf der Krete checken, um nicht in den Rotor zu starten. Die Landeplätze im Tal in der Nähe der Gondelbahn-Talstation sind anspruchsvoll. Weniger geübte landen auf der anderen Talseite nehmen die Brücke in Kippel. Dafür locken 1700m Höhendifferenz!

Geheimtipp: Vom Hockenhorn ist auch ein Gleitflug nach Gampel möglich. Oder zum Bahnhof Kandersteg. Siehe Beitrag Winter-Gleitflüge.

Metschstand / Lenk

Zwar muss man für die Gondelbahn die Ski ausziehen, dafür lockt die Location mit einem einfacher Start- und Landeplatz sowie 1000m Höhendifferenz. Der Startplatz unterhalb der Restaurant Terrasse sorgt für Zuschauer. Das Gelände ist perfekt für erste Touch & Go. Und du triffst dort oft die ADVANCE Testpiloten-Crew mit ihren neusten Protos.

Bei Westwind können geübte Pilotinnen und Piloten am Laveygrat kiten und soaren.

Beachte die Wildruhezone und den Luftraum vom Flugplatz St. Stephan.

Ski & Fly Kurse

Willst du alle Tipps und Tricks zum Ski & Fly lernen? Schau dir unsere Ski & Fly Weiterbildungen an.

Meine Gleitschirmprüfung

Ein Erfahrungsbericht von Raphael Eymann

Für alle die sich langsam auf die Gleitschirmprüfung vorbereiten ist es sicher interessant zu hören wie es abläuft und wie es sich für mich angefühlt hat. Zuerst gleich einmal im Voraus:

Für mich war es etwas ungewohntes auf eine Prüfung hin nervös zu sein. Ich konnte die meisten Prüfungen mit einer gewissen Gleichgültigkeit angehen da es mir nie maximal wichtig war. Bei der Gleitschirmprüfung ist das etwas anderes: Ich habe mich entschieden Gleitschirm zu fliegen und ich möchte die Prüfung unbedingt. Ich bin derjenige der Sich seine Freiheit verdienen will, niemand anders.

Der Abend davor

Am Abend vor der Prüfung habe ich als erstes um 20:01 auf die Hotline angerufen um zu hören ob die Prüfung stattfindet. Als klar war dass Sie stattfindet, habe ich mein Material nochmal sortiert so dass ich wirklich nur das dabei hatte was ich auch brauche. Somit Gleitschirm, Helm, Handschuhe, etwas Verpflegung, SHV Ausweis, ID und das Ausbildungskontrollblatt. Alles zusammen habe ich schon zusammengestellt, dass ich am nächsten Tag nicht aus lauter Nervosität etwas liegen lasse.

Die Nacht vor der Prüfung war für mich dann ein einziges wälzen und bangen. Im nachhinein betrachtet zwar verständlich aber auch irgendwie unnötig und kontraproduktiv.

Prüfungsvorgeplänkel

Der Parkplatz im Lehn war ein Sammelpunkt für Nervenbündel. Alle starrten sich misstrauisch an, schliesslich könnten auch einige von den rumlungernden Prüfungsexperten sein. Diese trafen aber ca. 10 min vor dem Termin ein und begannen sofort den Landekreis mit Fähnchen ab zu stecken. Danach gings los mit der Vorbereitung. Alle mussten sich aufreihen, Ausbildungskontrollblatt, Flugbuch, ID und SHV Ausweis bereithalten und sich kontrollieren lassen. Natürlich hatte ich mein Gleitschirm Modell nicht eingetragen und kriegte gleich einen Rüffel vom Experten. Nachdem ich meinen Schirm eingetragen hatte wurde alles verifiziert und das Briefing wurde gestartet. Wir wurden über die Flugmanöver informiert, wo wir diese durchführen sollten und wie die Bewertung ablaufen würde.


Es werden insgesamt 5 Teilbereiche geprüft. Man startet jeden Flug mit 2 Punkten, wenn in einem der Teilbereiche ein Fehler gemacht wird, wird ein Punkt abgezogen. (Ein Fehler in den fünf Teilbereichen ergibt einen Punkt für den Flug. Zwei und mehr Fehler pro Flug ergibt 0 Punkte) Die Prüfung bestanden hat wer in maximal drei Flügen vier oder mehr Punkte erreicht. Die Teilbereiche sind:

1. Startvorbereitung (5 Punktecheck/Luftraumfragen)
2. Start
3. Manöver
4. Landevolte
5. Landung


Danach warteten wir auf den Bus welcher uns ins Luegibrüggli stellen sollte. (10.- pro Fahrt). Beim meinem ersten Flug wartete ich Ewigkeiten auf den Bus und entschied mich beim zweiten Durchgang durch meine Frau schneller zum Luegibrüggli hoch zu kommen, was sich als viel angenehmer herausstellte als dauernd auf den Bus zu warten.

1. Flug

Endlich auf dem Luegibrüggli angekommen wartete ich bis ich an der Reihe war und legte anschliessend meinen Schirm aus. Bis der Experte Zeit hatte wartete ich in der “W”-Stellung vor meinem Schirm. Anschliessend kam der Experte zu mir und nahm meinen 5 Punkte Check ab. Als er zufrieden war mit meinem Check, bekam ich die Startfreigabe. Ich flog raus über den Landeplatz und richtete mich so wie die Experten im Briefing gesagt hatten aus. Ich vollführte mein Manöver (Acht) und begab mich danach zum Abbauraum. Ich baute Höhe ab und landete erfolgreich im Kreis.

2. Flug

Nachdem ich meinen Schirm gepackt hatte (beim zweiten Durchlauf hatte ich meinen Schnellpacksack dabei was das ganze etwas schneller und weniger aufwendig machte). Fuhr ich wieder hoch zum Luegibrüggli. Dieses Mal ging ich direkt zum Experten um mich seinen Luftraumfragen zu stellen. Ich wurde zu einem Gebiet im Jura befragt und musste vom Boden bis zum Luftraum C alle Lufträume und deren Begrenzungen und Abstände aufzählen. Nachdem ich diesen Teil der Prüfung bestanden hatte, legte ich wieder meinen Schirm aus, wartete auf Startfreigabe und hob ab. In der Luft richtete ich mich aus und führte mein Manöver durch (Ohren einklappen und 90° links und 90° rechts) begab mich wieder in den Abbauraum und versuchte meine Landung in den Kreis zu machen. Ich vergab die zweite Landung. Das hat mich zwar sehr genervt aber es ist kein Beinbruch, man hat ja noch einen 3. Flug.

3. Flug

Beim dritten Flug ging es nur noch darum, die gemachten Fehler aus zu merzen. Keine Luftraumfragen mehr, kein 5 Punktecheck mehr vorzeigen (da ich nur die Landungen versaut hatte). Wiederum legte ich meinen Schirm aus und wartete auf die Freigabe durch den Experten. Wiederum richtete ich mich aus, vollführte mein Manöver (wenn man beide Manöver korrekt gemacht hatte musste man nochmal das Manöver des ersten Fluges durchführen) und begab mich zum Abbauraum. Ich baute Höhe ab und Landete im Kreis. Der Experte streckt sofort beide Daumen in die Höhe wenn man das Brevet erreicht hat. Man weiss also wenige Sekunden nach der Landung ob es gereicht hat. Ich bin ich durchgefallen, weil ich beim Start nicht beide Flügelseiten kontrolliert hatte beim Kontrollblick. Das heisst auch wenn man nur die Landungen versaut hat, auch beim dritten Flug müssen alle anderen Elemente sauber gemacht werden.

Fazit

Es gibt diverse Learnings die ich aus meiner Prüfung gemacht habe:

  • Am Wichtigsten: Die Experten sind sehr angenehm und wollen niemanden durchfallen sehen. Sie sind an die Bewertungskriterien gebunden, legen diese aber so gut es geht im sinne des Schülers aus.
  • In der Vorbereitung das Kontrollblatt nochmal genau kontrollieren ob alles mögliche ausgefüllt wurde.
  • Die Landung ist bei weitem das schwierigste Manöver da Böen und andere äussere Einflüsse einfach nicht gesteuert werden können.
  • Beim Start muss man darauf achten, dass es klar ersichtlich ist, dass man den gesamten Flügel kontrolliert hat. (Exzessiver Kontrollblick machen)
  • Vor dem Start zum 2. oder 3. Flug dem Experten kurz sagen wie viele Punkte man bereits hat. Ist man Beispielsweise beim 3. Flug und hat erst 2 Punkte drückt der Experte eher noch ein Auge zu wenn der Start zwar gelingt aber nicht 100% korrekt ist.
  • Am Luegibrüggli sind die Verhältnisse für Rückwärtsstarts aus topografischen Gründen selten gegeben. Trotzdem kann es sein, dass die Experten nach einem Rückwärtsstart verlangen – den Rückwärtsstart also auch bei weniger guten Bedingungen im Griff haben.
  • Der Stress lohnt sich, es gibt kein schöneres Gefühl als dann den ersten Flug alleine zu tätigen! 🙂

Sicherheitstraining – sinnvoll für mich?

Artikel aus dem Swiss Glider

Artikel im Swiss Glider von unserem Fluglehrer Andy Jäggi

Sicherheitstraining pdf

Wie lernt man Streckenfliegen?

Artikel aus dem Swiss Glider

Artikel im Swiss Glider von unserem Fluglehrer Andy Jäggi.

Streckenfliegen pdf

Im Herbst geht’s hoch

Hütten und 4000er überfliegen

Die Tage werden kürzer – und damit die Streckenflüge. Dafür ist im Herbst die Basis meist höher als im Sommer. Hier ein paar Tipps für Flüge über hohe Berge und zu SAC Hütten. Wichtig ist hoch zu starten und immer über der Inversion zu bleiben, also über 2000 bis 2500 Meter.

Über Eiger, Mönch und Jungfrau

Mitte Nachmittag auf dem Schilthorn oder an der Birg starten. Mit maximaler Höhe direkt, oder via Ellstabhorn zur Westflanke der Jungfrau. Zwischen Silberhorn und Rottalhüüte Thermik suchen und schliesslich via Südflanke der Jungfrau aufdrehen. Genug Abstand vom Gelände halten wegen möglicher Gletscherabbrüche. Von der Jungfau ist’s ein gemütlicher Gleitflug via Jungfraujoch und Mönch zur Eigernordwand.

 

Geheimtipp Lötschental

Das Lötschental profitiert von trockener Walliser Luft und somit einer noch höheren Wolkenbasis. Mit ÖV ab Spiez ist die Anreise nicht länger als nach Grindelwald oder Stechelberg. Die Gondelbahn bringt dich auf die Lauchernalp auf 2000m (Betrieb bis 27. Oktober). Entweder 5 min westlich der Bergstation starten, oder zu Fuss einen Startplatz im einfachen Gelände höher oben suchen. Der erste Schlauch steht über der Bergstation der Gondelbahn. An der Südwestflanke vom Breithorn geht’s dann richtig hoch. Ab da ist’s ein kurzer Gleitflug zur Jungfrau oder nach Stechelberg.

 

Zvieri auf der Blüemlisalphütte

Die Allmenalp bietet sich als Ausgangspunkt an (Betrieb Seilbahn bis 20. Oktober). Nach dem Start links an der Felswand aufdrehen bis über die First. Dann ist der schwierige Teil hinter dir. Nach der Querung zur Bire via Dündehore zur Blüemlisalphütte. Direkt neben der Hütte ist ein einfacher Start- und Landeplatz. Zur Toplandung seitlich anfliegen wie beim soaren. Wie immer beim Toplanden ist der Plan A ein sicherer Vorbeiflug. Wenn’s passt, dann landen, aber nichts erzwingen (Stall Gefahr). Zum Wohl!

Videosammlung

Tutorials, Actionclips und Dokus die man kennen muss

Tutorials

Prüfungsmanöver

Playlist vom SHV


DHV Skyperformance Tutorials

Playlist vom deutschen Gleitschirmverband. Siehe insbesondere Video #19 Rückwärts einhängen und #5 Rückwärts aufziehen


How I learned to reverse launch

Super Tutorial zum Rückwärtsstart


Master Strong Wind Launches

Viele gute Tipps gut erklärt


Paragliding XC Secrets

Playlist von Flybubble mit 32 Videos


Paraglider Control

Playlist von Flybubble mit 17 Videos


Manövervideos GlideZeit

Von Rollen über Vrille bis SAT


Théo de Blic Tutorial

Acro Manöver sympathisch erklärt


Master Acro

4h Lernvideos von Pal Takats für 170.-


Action & Doku

Jean Baptiste Chandelier

Playlist seiner besten Videos


Don’t try this at home

Kreative Acro Stunts von Francois Ragolski


Magikistan

13 min Doku eines vol-biv Trips durch Tadschikistan


500 miles to nowhere

7 min Doku vol-biv Trips in den Rocky Mountains


Forgotten Island

30 min Film von Socotra, einer Insel vor Jemen


Something between

49 min Acro Film eines Roadtrips durch Europa

Einsteiger Streckenflüge im Berner Oberland

Routen, Tipps und Gefahren

Streckenfliegen ist schwieriger als Thermikfliegen. Gut möglich, dass du nach 15 Minuten am Boden stehst. Das gehört dazu. Freu dich an einer sicheren Landung und analysiere, was du besser machen könntest.

 

Die farblichen Markierungen im Gelände sind häufige genutzte Thermik-Gebiete.


NIESENKETTE

  • Ein klassischer Einsteiger-Streckenflug ohne Talsprünge.
  • Möglichst über der Krete bleiben. Dann sind grosse offizielle Landeplätze jederzeit im Gleitflug erreichbar.
  • Luftraum Flugplatz Reichenbach beachten SHV Infotafel Niesen Reichenbach
  • Alternativer Landeplatz: Adelboden Bode. Adelboden Dorf wegen Talwind sehranspruchsvoll. SHV Infotafel Adelboden
  • Starker Talwind und zum Teil enges Tal. Nicht zwischen Frutigen und Adelboden landen.
  • Verlängerung nach Spiez ist auch nett.
Wendepunkte

Niesen – Albristhorn – Frutigen

Strecke

35 km

 

 


AMISBÜHL – NIEDERHORN

  • Landeplatz Lehn jederzeit im Gleitflug erreichbar
  • Bei tiefer Basis einfach Niederhorn weglassen
  • Tief gelegenes Fluggebiet, auch bei etwas mehr Höhenwind noch möglich
  • Talwind-Lee beim Restaurant Luegibrüggli vermeiden
Wendepunkte

Amisbühl – Hohwald – Bire – Niederhorn – Lehn

Strecke

11 km

 

 


 

FIRST – INTERLAKEN

  • Nicht möglich wenn LS-RS Axalp aktiv ist.
  • Über der Krete bleiben. Die Schynige Platte unterhalb der Krete südlich umrunden ist Rodeo wegen Talwind-Rotoren.
  • Landung im Lütschinental vermeiden wegen starkem Talwind und Turbulenzen. Besser mit genügend Höhe im Talwind nach Grindelwald gleiten.
Wendepunkte

First – Waldspitz – Reeti – Faulhorn – Louchernhorn – Schynige Platte – Höhematte

Strecke

18 km

 

 


 

NIEDERHORN – MORGENBERGHORN

  • Soaren am Därliggrat funktioniert erst am Nachmittag  mit Talwind und Sonne.
  • Am Därliggrat kann man dank Talwind auch tief  ins Lehn zurück gleiten.
Wendepunkte
Niederhorn – Gemmenalphorn – Därliggrat – Morgenberghorn – Lehn
Strecke
21 km

 

 

Fluggebiet Interlaken

Startplätze, Windrichtung, Saison, Rotoren...

Wo kann ich im Herbst bei Ostwind starten? Verschaff dir mit unserer Fluggebietskarte einen Überblick über die beliebtesten Fluggebiete in der Region Interlaken mit Talwind, Leerotoren und Heliports. Finde Startplätze mit optimaler Windrichtung, Tageszeit und Jahreszeit.

Bild anklicken zum vergrössern

 

Omega XALPS 3

2-Leiner von Advance

Advance hat den neuen Omega XALPS 3 zertifiziert und angekündigt. Der 2-Leiner in der D-Klasse wird beim X-Alps Rennen im Einsatz sein und Mitte Jahr auf den Markt kommen. Wir freuen uns drauf!

Ankündigung von Advance auf Facebook
Testbericht EN/LTF Zulassung

Marokko Adventure

Video Rückblick

 

Wieder zurück: Die zehn Piloten und Pilotinnen welche mit Andy Jäggi Marokko erkunden gingen. Schau dir das Video an um einen Einblick zu bekommen.

Hast du auch Lust mit uns neue Startplätze zu entdecken?
Wir haben noch einige Reisen für 2019.

 

Groundhandling Challenge

Wer schafft alle Challenges?

Andre Bandarra hat die Groundhandling Challenge gestartet. Mit Aufgaben wie

  • Schirm 1 Minute über dem Kopf halten
  • 3 x hintereinander erfolgreich Rückwärts aufziehen

will er Piloten zum Training motivieren. Schau dir im Video von Gemma an, welche Challenges sie schafft. Oder mach dich selber an die Arbeit mit den Challenges auf der groundhandlingchallenge.com.

Gib mir Bescheid, wenn du alle A- und B- Challenges geschafft hast. Viel Spass!

Andy
andy@chilloutparagliding.com

Schirmklassen und ihre Ansprüche

Welcher Schirm für welchen Piloten?

Der Chill Out Fluglehrer Beni Kälin hat sein Know-How über Schirmklassen und deren Ansprüche in einem Artikel im Swiss Glider geteilt.

Artikel Schirmklassen pdf

Streckenflug mit A-Schirm

Entscheidend ist nicht das Material

Für einmal war unser Fluglehrer Andy Jäggi mit einer Schüler-Ausrüstung auf Strecke und hat seine Erfahrungen in einem Artikel im Swiss Glider beschrieben.

Artikel A-Schirm Streckenflug pdf

 

Hochnebel

Beiträge von Meteoschweiz

Interessante Beiträge von MeteoSchweiz zum Thema Hochnebel

Dossier: Nebel / Hochnebel

Blog: Wo ist die Hochnebelobergrenze?

 

Skills Check

Bin ich ein guter Pilot?

Unser Fluglehrer Andy Jäggi hat im Swiss Glider Magazin einen Skills Check veröffentlich. Er bietet dir einen Leitfaden zur Selbsteinschätzung, aber auch viele Ideen welche Manöver du trainieren könntest.

Artikel Skills Check pdf

 

Kaltluftsee verschleiert Föhn

Vom Kaltluftsee der die Föhnprognose und Windmessung verfälscht

Samstag 3. November, die Druckdifferenz Nord-Süd ist fast null, in Interlaken fast kein Wind, am Beatenberg aber Föhn! Und die Windprognose zeigt ebenfalls Föhn (Bild 1). Wie kommt das?

Die Föhnprognose basiert auf der Druckdifferenz zwischen Zürich und Lugano. Liegt Zürich in einem Kaltluftsee, “drückt” die kalte schwere Luft auf’s Barometer. Darum wird der eigentlich relativ tiefe Luftdruck zu hoch gemessen. Somit ist die Druckdifferenz fast null (Bild 2).

Vergleicht man jedoch die Druckdifferenz von zwei Stationen auf 1500m über Meer, also über dem Kaltluftsee, ist sehr wohl ein Druckunterschied Nord-Süd zu erkennen.

Auch die Windstationen in Interlaken spüren den Föhn kaum, weil sie in der kalten “toten” Luft liegen. Der warme Föhn zieht über den Kaltluftsee hinweg. Nur Messstationen in der Höhe zeigen den Föhn (Bild 3).

Im Winter lohnt es sich also, die Windprognose auf 2000m sowie den Druckunterschied über dem Kaltluftsee zu vergleichen.

Andy Jäggi

 

Links

Im Haslital ist z.B. die Meteomedia Messstation in Brienzwiler Totzweg oft über dem Kaltluftsee. Die Messdaten werden aber nur sporadisch aktualisiert.

Sonstige Windstationen auf winds.mobi

Druck-Messungen in QFF auf Meteoschweiz

Advance XI

Mit dem XI bringt Advance den lange ersehnten High-B Schirm in Leichbau Version. Unser Fluglehrer Andy hatte die Gelegenheit, einen Prototypen im Himalaya ausgiebig zu testen. Und Kari flog bereits mehrere Flüge über 200km damit. Flug im X-Contest.

Lightness 3

Das Lightness 3 von Advance kommt in Kürze auf den Markt. Wir sind überzeugt vom gelungenen Design. Insbesondere das Windshield bringt einen grossen Komfort, da es Windgeräusche fast vollständig verhindert.